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Digital Workplace mit KI auf Schiene

  • michaeldvorak30
  • 28. Sept. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Nov. 2025

Mit mobilem Arbeiten, effizienteren IT-Prozesse und KI ermöglicht die ÖBB-Infrastruktur AG gemeinsam mit Tietoevry Austria die Digitalisierung von rund 9.000 Arbeitsplätzen.



Foto: ÖBB
Foto: ÖBB

Die ÖBB-Infrastruktur AG setzt gemeinsam mit Tietoevry Austria auf eine Modern Work. Mit der Initiative „Digital Reach“ wurden rund 9.000 Mitarbeitende erstmals vernetzt und mit mobilen Endgeräten und Microsoft 365 ausgestattet, um ihre täglichen Aufgaben effizienter erledigen zu können. Gleichzeitig verbessert der neu eingeführte KI-Agent „WITKO“ das Wissensmanagement der IT-Koordinator:innen.


Digital vernetzt

Die Einführung der ÖBB-Konzerninitiative „Digital Reach“ markiert einen bedeutenden Fortschritt in der digitalen Vernetzung der Mitarbeitenden. Besonders betroffen sind jene rund 9.000 Beschäftigten, die bisher keine firmeneigenen Geräte nutzten, darunter Gleisarbeiter:innen, Reinigungskräfte oder Lehrlinge. Durch die Bereitstellung mobiler Endgeräte und die Einführung von Microsoft 365 haben sie nun erstmals die Möglichkeit, flexibel und ortsunabhängig auf relevante Informationen und Anwendungen zuzugreifen.

„Wir haben 9.000 Mitarbeitende erstmals digital vernetzt und mit mobilen Geräten sowie Microsoft 365 ausgestattet – ein bedeutender kultureller Fortschritt“, betont Michael Kreuzer, Enterprise Architekt „Digitaler Arbeitsplatz“ bei der ÖBB-Infrastruktur AG. Besonders für Lehrlinge bedeutet dies eine Verbesserung, da sie die neuen Geräte auch für ihre Ausbildung in den Lehrwerkstätten nutzen können.


Adoption- und Changemanagement

Die erfolgreiche Implementierung der digitalen Arbeitsplätze basiert nicht nur auf technologischen Lösungen, sondern auch auf einem gezielten Adoption- und Changemanagement. Tietoevry Austria, langjähriger Partner der ÖBB-Infrastruktur, hat verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung der Mitarbeitenden entwickelt. Workshops, Webinare und persönliche Sprechstunden helfen dabei, die neuen digitalen Werkzeuge optimal zu nutzen und mögliche Herausforderungen schnell zu bewältigen.

„Bei aller Technologie ist es entscheidend, alle Mitarbeitenden – egal ob im Büro oder außerhalb – abzuholen und einzubinden, damit neue Tools und Arbeitsweisen auch angenommen und erfolgreich eingesetzt werden“, erklärt Robert Kaup, Geschäftsführer von Tietoevry Austria. Speziell für Lehrlinge wurde unter dem Motto „Coding Express: Signal zur Innovation“ ein Microsoft Power Platform-Hackathon veranstaltet, der aufgrund seines Erfolges im April 2025 wiederholt wird.


KI-Agent „WITKO“ verbessert das IT-Wissensmanagement

Parallel zur digitalen Arbeitsplatzinitiative wurde mit „WITKO“ ein KI-basierter Agent eingeführt, der IT-Koordinator:innen bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt. Die Technologie basiert auf Microsoft Copilot Studio und dient als zentrale Wissensplattform für IT-Anfragen.

Durch die vorherige Sammlung und Strukturierung des IT-Wissens in einer zentralen Datenbank können Fragen wie „Wie kann ich ein neues Videokonferenzsystem bestellen?“ oder „Ich möchte PowerBI nutzen, was ist dafür notwendig?“ nun schnell und effizient beantwortet werden. Das umständliche Durchsuchen von Dokumentationen entfällt, was den Arbeitsaufwand für IT-Mitarbeitende erheblich reduziert.


KI als strategische Investition für die Zukunft

Die Implementierung von „WITKO“ hat nicht nur kurzfristige Vorteile, sondern sichert auch langfristig das IT-Wissen innerhalb der ÖBB-Infrastruktur AG. Der digitale Assistent hilft, den Wissensverlust durch den Generationenwechsel zu minimieren und fördert gleichzeitig eine effizientere Arbeitsweise.


„Diese Herausforderungen hat Tietoevry hochengagiert und professionell mit dem KI-Agenten gelöst. Solche Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekte bringen großen Mehrwert und helfen uns zudem dabei, den Generationswechsel und den damit einhergehenden Verlust von Wissen abzufedern“, betont Kreuzer.


Neben der technologischen Implementierung setzt Tietoevry Austria auch hier auf gezielte Schulungen, darunter Webinare zu Copilot-Themen sowie Workshops für IT-Koordinator:innen und Führungskräfte. Die hohe Akzeptanz des KI-Systems wurde auch bei der Microsoft AI Tour präsentiert, wo die ÖBB-Infrastruktur ihre Erfahrungen teilte.


it&d business Redaktion




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