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Vinzenz Gruppe vertraut auf zukunftssichere TSHC-Lösung von T-Systems

  • michaeldvorak30
  • 7. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 23. Jan.

Nachdem SAP angekündigt hat, die Weiterentwicklung von IS-H einzustellen, steht die Gesundheitsbranche vor einem technologischen Wendepunkt. Die Vinzenz Gruppe, eines der größten privaten Gesundheits- und Sozialunternehmen in Österreich, geht diese Herausforderung proaktiv an und setzte dabei auf einen 100-prozentig österreichischen Weg.



Fotos: T-Systems/AdobeStock/Monkey Business
Fotos: T-Systems/AdobeStock/Monkey Business

Die Gesundheitsbranche steht an einem technologischen Wendepunkt: SAP hat angekündigt, die Weiterentwicklung von IS-H einzustellen – einer Patient:innenmanagementlösung, die bei 90 Prozent der Patient:innen in Österreich zur Verwaltung von Patient:innenstammdaten, zur Aufnahme und Entlassung sowie zur Abrechnung medizinischer Leistungen eingesetzt wird. Die Folge? Den österreichischen Spitälern droht eine digitale Versorgungslücke der Patient:innenabrechnung.

 

Die Vinzenz Gruppe, eines der größten privaten Gesundheits- und Sozialunternehmen in Österreich, geht diese Herausforderung proaktiv an: Sie setzt beim sicheren Umstieg von SAP IS-H auf die T-Systems Solution for HealthCare – kurz TSHC und damit auf umfassende Expertise.. T-Systems entwickelt bereits seit 1994 die IS-H Landesversionen für Österreich und die Schweiz im Auftrag von SAP und stellt somit einen Partner mit über 40 Jahren Erfahrung im österreichischen Gesundheitswesen dar. T-Systems steht für Kompetenz, Verlässlichkeit und Innovation. TSHC wird zu 100 Prozent in Österreich entwickelt und kann unter Gewährleistung höchster Datensouveränität auch von T-Systems betrieben werden. Somit vereinen wir modernste Technologie mit tiefem Branchenverständnis und schaffen nachhaltig einen Mehrwert für das Gesundheitswesen.


Die Vinzenz Gruppe sichert damit Weg für eine stabile und zukunftssichere Systemlandschaft kann sich vollständig auf die anstehende Ablöseentscheidung von i.s.h.med konzentrieren, die sowohl für Endanwender als auch für Prozesse eine beträchtliche Herausforderung darstellt. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren die Vision und deren Bestätigung durch messbare Ergebnisse während des gesamten Projektverlaufs. Zudem wurde gemeinsam mit KPMG und ATSP ein Vorgehen entwickelt, das die Komplexität der Systemarchitektur deutlich reduziert und den internen Ressourcenbedarf optimiert. Auch bei der Klärung offener SAP-Lizenzthemen lieferte die Expertise von T-Systems massiven Mehrwert: In enger Abstimmung mit SAP wurden Lösungen erarbeitet, die heute für die Vinzenz Gruppe maximale Planungssicherheit und Vertrauen schaffen.


Die zentrale Zukunftsfrage

Gleichzeitig stand eine entscheidende Zukunftsfrage im Raum: Wie soll die Administration von Millionen Patient:innen künftig effizient gemanagt werden?

„TSHC ist so konzipiert, dass der Umstieg intuitiv und der Schulungsaufwand sowohl für Nutzer:innen als auch für das IT-Fachpersonal maximal gering ist, das ist für die Planungssicherheit unserer Kunden essenziell. Gleichzeitig schaffen wir die notwendige technologische Basis für zukünftige richtungsweisende Innovationen“,

sagt Martin Werner, Head of Business Area Health von T-Systems Austria.



TSHC baut auf bestehende Lösungen auf

 T-Systems Solution for HealthCare setzt auf Bewährtes und eröffnet zugleich neue Möglichkeiten. TSHC ist nicht nur eine Ersatzlösung für SAP IS-H, sondern ein zukunftsorientiertes Gesamtkonzept. TSHC wurde als On-Premise-Lösung konzipiert, um dem Kundenwunsch nach maximaler Datensouveränität und Kontrolle gerecht zu werden, bietet jedoch gleichzeitig volle Cloud-Kompatibilität, um langfristige Flexibilität sicherzustellen. Im Kern deckt TSHC die wesentlichen funktionalen Bereiche von SAP IS-H ab und ermöglicht damit einen effizienten Einstieg für Anwender:innen und IT-Fachpersonal. Bestehende Prozesse können weitgehend übernommen werden, sodass sich die Umstellung für Gesundheitseinrichtungen ressourcenschonend gestaltet. Durch geeignete Tools erfolgt der Übergang automatisiert, ohne langwierige Neueinführungen, was den Aufwand für Gesundheitseinrichtungen deutlich minimiert – ein entscheidender Vorteil, da der laufende Betrieb eines Krankenhauses, insbesondere im Patient:innenmanagement, störungsfrei bleiben muss.

 

Gleichzeitig geht TSHC über den bisherigen Funktionsumfang hinaus: Innovative Use Cases schaffen ein kontinuierliches Benutzererlebnis und sichern – auf Basis einer genau definierten Roadmap – die Weiterentwicklung der Lösung für die kommenden Jahre. Um den Wechsel optimal vorzubereiten, sorgen TSHC-Readiness Checks für eine detaillierte Analyse der bestehenden, über Jahrzehnte gewachsenen SAP IS-H Systeme. Dabei werden Erweiterungen und Systemspezifika systematisch geprüft, um einen reibungslosen und transparenten Umstieg zu gewährleisten.



Erfahrung, die den Unterschied macht

Mit dem Umstieg auf TSHC setzt die Vinzenz Gruppe auf eine langfristig tragfähige IT-Lösung. Das ist ein wichtiger Schritt für Versorgungssicherheit und verlässliche Abläufe im Gesundheitswesen. Zugleich wird deutlich: Systemumstellungen sind herausfordernd. Sie lohnen sich aber, wenn sie durchdacht und mit den richtigen Partnern umgesetzt werden.

„Für die Vinzenz Gruppe ist entscheidend, dass wir unsere gesamten Daten und auch kundenspezifischen Erweiterungen vollständig mitnehmen können. So stellen wir sicher, dass bewährte Abläufe erhalten bleiben und wir uns auf die aktuellen Herausforderungen konzentrieren können“,

resümiert Mag. Otfried Cerwenka, IT-Leiter der Vinzenz Gruppe.

 


it&d business Redaktion




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