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Zentralisierte Infrastruktur für kritische Systeme bei Rotes Kreuz Steiermark

  • vor 6 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Das Rote Kreuz Steiermark hat seine über Jahre gewachsene IT-Landschaft durch einen neuen zentralen Serverraum in der Landeszentrale in Graz konsolidiert. Gemeinsam mit der EPS Electric Power Systems GmbH entstand eine vollredundante Infrastruktur, die auf hohe Verfügbarkeit, Datensouveränität und den Betrieb kritischer Einsatzsysteme ausgelegt ist.




v.l.n.r.: Irene Mondon-Stutterecker, Marketing & PR bei EPS Electric Power Systems GmbH, Peter Reisinger, Geschäftsführer von EPS Electric Power Systems GmbH,

Wolfgang Puhar, stellvertretender IKT-Abteilungsleiter des Roten Kreuzes Steiermark, Dietmar Müller-Kulmer, IKT-Abteilungsleiter des Roten Kreuzes in der Steiermark,

Felix Kapper, Abteilungsleiter für Fuhrpark & Zentrales Service des Roten Kreuzes in der Steiermark, Selina Kaupper, Vertrieb & Support bei EPS Electric Power Systems GmbH. (Foto: Michael Paukner, substudio – Büro für Gestaltung e.U.)



Heterogene IT-Landschaft stieß an ihre Grenzen


Das Rote Kreuz betreibt in der Steiermark Bezirks- und Ortsstellen sowie die Landeszentrale mit der integrierten Rettungsleitstelle. Die bestehende IT-Infrastruktur war über Jahre hinweg gewachsen und laut Organisation zunehmend schwer zu administrieren. Besonders kritisch: Systeme, die rund um die Uhr verfügbar sein müssen, um die Einsatzbereitschaft für die Bevölkerung sicherzustellen.

„Unsere alte Infrastruktur war am Limit. Wir suchten daher nach einer zentralen, professionellen Lösung, die die personenbezogenen Daten unserer Kund:innen lokal direkt in der Rotkreuz-Landeszentrale schützt“, erklärt Helmut Schellnegger, Landesgeschäftsführer des Roten Kreuzes in der Steiermark.

Mit dem Neubau der Landeszentrale in der Herrgottwiesgasse 281 entstand die Möglichkeit, die bestehende IT-Landschaft grundlegend zu modernisieren. Die Anforderungen an das Projekt waren laut Rotem Kreuz klar definiert: Der neue Serverraum sollte den laufenden Betrieb nicht beeinträchtigen und gleichzeitig die Datensouveränität gewährleisten.


Auswahlprozess mit Fokus auf Umsetzbarkeit und Sicherheit


Im Zuge der Planungsphase evaluierte das interne IT-Team mehrere Anbieter. Laut Angaben des Roten Kreuzes erwiesen sich zahlreiche Konzepte zwar theoretisch als schlüssig, in der praktischen Umsetzung jedoch als schwierig.

Der Kontakt zur EPS Electric Power Systems GmbH entstand schließlich über eine Fachmesse. Das Unternehmen konnte sich im weiteren Auswahlprozess durchsetzen.


„EPS bat als einziger Anbieter eine Gesamtlösung, die sowohl technisch sauber als auch baulich realistisch war - ein durchdachtes Konzept, das auch die Einhaltung der NIS1 und NIS2 Richtlinie bezüglich der Cybersicherheit in der kritischen Infrastruktur berücksichtigt“,

sagt Dietmar Müller-Kulmer, IKT-Abteilungsleiter des Roten Kreuzes in der Steiermark.


Wolfgang Puhar, stellvertretender IKT-Abteilungsleiter, verweist insbesondere auf die technische Integration der Lösung:

„Besonders überzeugt hat die durchdachte Integration der technischen Komponenten des Rechenzentrums.“

EPS plante und realisierte laut Presseaussendung einen vollständig neuen, vollredundanten und betriebsbereiten Serverraum. Das Konzept umfasst getrennte Schutzzonen im sogenannten White Space – also dem eigentlichen Serverraum – sowie im Grey Space mit den Technikräumen. Die Infrastruktur wurde mit vollständiger 2N-Redundanz ausgelegt.


Höhere Stabilität und Entlastung der IT-Abteilung


Seit der Inbetriebnahme profitiert das Rote Kreuz Steiermark nach eigenen Angaben von einer zentralisierten Administration sowie höherer Stabilität der Systeme. Besonders für kritische Anwendungen im Einsatzbetrieb sei die erhöhte Verfügbarkeit wesentlich.

„Der neue Serverraum hat unsere IT-Stabilität auf ein neues Niveau gehoben. Unsere kritischen Systeme laufen heute so zuverlässig wie eh und je“,

betont Müller-Kulmer.


Auch organisatorisch habe die neue Infrastruktur zu einer spürbaren Entlastung beigetragen. Statt einzelner isolierter Komponenten stand laut Rotem Kreuz die ganzheitliche Betrachtung des Gesamtsystems im Vordergrund.

Felix Kapper, Abteilungsleiter für Fuhrpark & Zentrales Service des Roten Kreuzes in der Steiermark, hebt neben der technischen Umsetzung vor allem die Zusammenarbeit hervor:

„EPS ist umfassend kompetent, termintreu und technisch top. Wer vor einem ähnlichen Projekt steht, sollte kritisch sein, viele Fragen stellen – und mit Leuten arbeiten, die auch auf schwierige Fragen gute Antworten haben.“

Mit der neuen Infrastruktur sieht sich das Rote Kreuz Steiermark nach eigenen Angaben für zukünftige Anforderungen gerüstet und will damit die langfristige Einsatzbereitschaft zusätzlich absichern.



it&d business Redaktion




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