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Unternehmen setzen auf durchgängige mobile Erreichbarkeit

  • 2. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Roaming gehört für österreichische Unternehmen auf Dienstreisen längst zum Arbeitsalltag. Das zeigt eine aktuelle Magenta-Studie: Mobile Datennutzung, Messenger und Cloud-Dienste sind auch außerhalb des Büros unverzichtbar. Gleichzeitig prüfen viele Betriebe vor Reisen außerhalb der EU gezielt ihre Roaming-Kosten und setzen verstärkt auf entsprechende Pakete.




Foto: AI Galaxy - stock.adobe.com
Foto: AI Galaxy - stock.adobe.com

Internationale Dienstreisen sind für viele österreichische Unternehmen fester Bestandteil des Geschäftsalltags. Laut einer aktuellen Magenta-Studie führt rund ein Drittel der heimischen Unternehmen Dienstreisen ins Ausland durch. Davon reisen 20 Prozent innerhalb der Europäischen Union, weitere 12 Prozent auch außerhalb der EU.

Für die mobile Erreichbarkeit ist Roaming heute selbstverständlich: Innerhalb der EU haben 92 Prozent der Unternehmen Roaming generell oder für bestimmte Mitarbeiter:innen aktiviert. Selbst für Dienstreisen außerhalb der EU ist Roaming bei 81 Prozent freigeschaltet.



Unternehmen achten verstärkt auf Roaming-Kosten


38 Prozent der Unternehmen wurden auf Dienstreisen außerhalb der EU bereits einmal von Roaming-Kosten überrascht, weitere 25 Prozent sogar mehrfach. Entsprechend prüfen heute 85 Prozent der Betriebe vor Reisen außerhalb der EU die anfallenden Roaming-Kosten, 53 Prozent sogar vor jeder einzelnen Reise.

90 Prozent der Unternehmen ermöglichen mobile Datennutzung auf Dienstreisen, außerhalb der EU sind es noch immer 80 Prozent. Dort setzen bereits 57 Prozent auf Roaming-Pakete und ebenso viele auf WLAN-Netzwerke. Lokale SIM-Karten nutzen 36 Prozent der Unternehmen, Cloud-Telefonanlagen kommen bei sieben Prozent zum Einsatz.



Diensthandy wird auch privat genutzt


Das Smartphone bleibt auch unterwegs das wichtigste Arbeitsgerät. Innerhalb der EU telefonieren alle befragten Unternehmen zumindest gelegentlich mit dem Diensthandy, 43 Prozent sogar täglich oder mehrmals pro Woche. Zum mobilen Surfen nutzen 98 Prozent der Unternehmen ihre Geräte, 40 Prozent davon täglich bis mehrmals wöchentlich. Außerhalb der EU verzichten jeweils nur vier Prozent vollständig auf mobiles Telefonieren oder Surfen.

Auch die private Nutzung ist vielfach erlaubt: 82 Prozent der Unternehmen gestatten die private Verwendung des Diensthandys innerhalb der EU, 68 Prozent weltweit.



WhatsApp dominiert auf Dienstreisen


Mit 87 Prozent ist WhatsApp der mit Abstand meistgenutzte Messenger auf Dienstreisen. Dahinter folgen Microsoft Teams mit 49 Prozent, Zoom mit 19 Prozent, Signal mit 17 Prozent und Telegram mit 12 Prozent. Neun Prozent der Befragten geben zudem an, auf Dienstreisen zu „skypen“. Obwohl der Dienst 2025 eingestellt wurde, deutet dies laut Studie darauf hin, dass sich „Skypen“ als allgemeiner Begriff für Videotelefonie etabliert hat.




it&d business Redaktion



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