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SPAR baut Einsatz von Inventurroboter Tally in neue Märkte aus

  • vor 51 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

SPAR erweitert den Testbetrieb seines Inventurroboters Tally auf sechs EUROSPAR- und INTERSPAR-Standorte in Österreich. Nach einem fünfmonatigen Pilotbetrieb in Wien und Eisenstadt soll die Technologie Mitarbeitende entlasten, die Warenverfügbarkeit verbessern und Abläufe in den Märkten effizienter gestalten.



Tally prüft bis zu dreimal täglich die Marktumgebung und erkennt Regallücken. Mitarbeitende erhalten dann ein ausführliches Reporting, wo die Waren nachgeschlichtet werden müssen. (Foto: SPAR/wearegiving)
Tally prüft bis zu dreimal täglich die Marktumgebung und erkennt Regallücken. Mitarbeitende erhalten dann ein ausführliches Reporting, wo die Waren nachgeschlichtet werden müssen. (Foto: SPAR/wearegiving)

Die Digitalisierung im stationären Handel schreitet weiter voran. SPAR setzt den Inventurroboter Tally nach ersten Erfahrungen in zwei Filialen künftig in insgesamt sechs EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten ein. Damit ist SPAR nach eigenen Angaben weiterhin der erste Lebensmittelhändler in Österreich, der einen Inventurroboter im regulären Marktbetrieb testet.

Tally bewegt sich selbstständig durch die Verkaufsflächen und scannt mehrmals täglich die Regale. Dabei erkennt das System Bestände sowie mögliche Lücken im Sortiment und übermittelt die Daten automatisch an die mobilen Geräte der Mitarbeitenden. Der laufende Betrieb soll dadurch nicht beeinträchtigt werden.


Automatisierte Regal-Scans sollen Abläufe vereinfachen

Der bisherige Testbetrieb im EUROSPAR in der Wiener Sagedergasse sowie im INTERSPAR Eisenstadt dauerte fünf Monate. Laut SPAR zeigte sich dabei, dass automatisierte Regal-Scans zeitaufwendige Kontrollgänge reduzieren können. Fehlende Produkte lassen sich dadurch früher erkennen und schneller nachfüllen.

Für den Handel spielt die Warenverfügbarkeit eine zentrale Rolle, insbesondere bei stark frequentierten Standorten. Durch die laufende Erfassung der Regale sollen Engpässe schneller sichtbar werden. Gleichzeitig sollen Mitarbeitende entlastet werden, da manuelle Kontrollen und das Suchen nach Fehlbeständen reduziert werden.

SPAR sieht darin auch Vorteile für den Kundenservice. Mitarbeitende könnten sich stärker auf Beratung und Betreuung konzentrieren, während Routineaufgaben teilweise automatisiert ablaufen.


Sensorik und Datenschutz im Fokus

Der Inventurroboter bewegt sich laut SPAR mithilfe von Sensorik autonom durch die Marktgänge. Personen werden automatisch erkannt, Hindernissen weicht das System selbstständig aus. Zudem fährt der Roboter leise durch die Filialen, um den regulären Einkauf möglichst wenig zu beeinflussen.

Ein weiterer Aspekt betrifft den Datenschutz. SPAR betont, dass Bilddaten zufällig erfasster Personen sofort gelöscht und nicht weiterverarbeitet werden. Die Technologie dient ausschließlich der Regal- und Bestandskontrolle.

Auch die Akzeptanz bei Kund:innen und Mitarbeitenden sei während des ersten Testbetriebs hoch gewesen. Der Roboter werde im Marktalltag als unaufdringlich wahrgenommen.


Sechs Standorte nehmen am erweiterten Test teil

Auf Basis der bisherigen Erfahrungen startet SPAR nun einen erweiterten Testlauf in sechs Märkten. Ausgestattet wurden drei EUROSPAR- sowie drei INTERSPAR-Standorte in Wien, Niederösterreich, Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark.

Mit der Ausweitung des Projekts setzt SPAR den eingeschlagenen Digitalisierungskurs im stationären Handel fort. Der Einsatz automatisierter Systeme im Filialbetrieb könnte künftig eine größere Rolle spielen – insbesondere dort, wo Prozesse standardisiert und personelle Ressourcen effizienter eingesetzt werden sollen.



it&d business Redaktion




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