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WLAN-Optimierung auf Knopfdruck

  • michaeldvorak30
  • 28. Sept. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Nov. 2025

Der führende bayerische Glasfaseranbieter M-net setzt auf LANCOM Active Radio Control™ 2.0., um ein flächendeckendes und störungsfreies WLAN zu konsolidieren und zu optimieren.



Foto: M-net
Foto: M-net

Seit mehr als 25 Jahren versorgt der führende bayerische Glasfaseranbieter M-net weite Teile Bayerns, den Großraum Ulm in Baden-Württemberg sowie den hessischen Main-Kinzig-Kreis mit Telekommunikationsdiensten per Glasfaser. Und bietet dabei alles aus einer Hand:  Das Angebot reicht von schnellem Internet, Telefon, Fernsehen und Mobilfunk über Vernetzungs- und Rechenzentrumslösungen bis hin zu Highspeed-Internetanbindungen für Geschäftskunden. 850 Mitarbeitende sind in der Münchner Zentrale, drei Vertriebsniederlassungen, zwei Rechenzentren und elf Shops für M-net-Kunden im Einsatz. Als Vorreiter beim Glasfaser-Ausbau investiert M-net gemeinsam mit seinen Gesellschaftern, den Stadtwerken der großen bayerischen Ballungsräume, sowie zahlreichen Infrastrukturpartnern in den Aufbau eines eigenen, glasfaserbasierten Breitbandnetzes.


Das Ziel: Eine einfach zu verwaltende einheitliche Netzwerkinfrastruktur

An den Standorten von M-net waren bis ins Jahr 2021 Netzwerkkomponenten und WLAN Access Points unterschiedlicher Hersteller im Einsatz, die teilweise nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen. In dieser Situation war der Umzug in die neue Unternehmenszentrale in München der ideale Anlass, um die Netzwerkinfrastruktur zu vereinheitlichen. Schnell war klar, dass der deutsche Infrastrukturhersteller LANCOM Systems in die engere Wahl von insgesamt drei Anbietern kommen sollte. Insbesondere die einfache Verwaltung der Komponenten war ein wichtiges Kriterium im Auswahlprozess. Der Projektverantwortliche Peter Voit erklärt: „Die Entscheidung fiel uns letztlich nicht schwer: LANCOM ist ein deutscher Hersteller von Qualitätsprodukten. Den Ausschlag gaben das einheitliche Management, die Cloud-Option, das sehr gute und einfache Patch Management, die Stabilität, Langlebigkeit und technische Zuverlässigkeit der LANCOM-Komponenten.“

Nachdem die Entscheidung für LANCOM als bevorzugter Partner für die Netzwerkausstattung gefallen war, wurde die Umsetzung der Campus- und Standortvernetzung vorangetrieben: zunächst mit dem Neuaufbau der Zentrale und Inbetriebnahme der WLAN Access Points und danach sukzessive in den Niederlassungen, Rechenzentren und Shops. Besonders berücksichtigt werden mussten in der Münchner M-net-Zentrale mehrere, sogenannte HF-Labs, in denen WLAN-Router und weitere WLAN-Komponenten anderer Hersteller getestet werden. Das sorgte für eine besondere Herausforderung, da der Testbetrieb und die hohe Komponentenanzahl im Labor das Produktiv-WLAN erheblich stören können.


Die Umsetzung in fünf Phasen

Gemeinsam mit einer Partnerfirma ging es zunächst mittels Ekahau Equipment an die Ausleuchtung und Vermessung der Flächen. Basierend auf den gemessenen Werten wurden manuell die Kanäle und Sendeleistungen sowie Einstellungen von Access Points und WLAN-Clients optimiert. Erhebliche Verbesserungen konnten in einer zweiten Stufe mit dem in die LANCOM Access Points integrierten Tool „WLAN Adaptive RF Optimization“ erzielt werden. Die Maßnahmen wirkten sich vor allem positiv auf lokale Access Points aus. In Phase Drei wurden in schwierigen Bereichen drei weitere LANCOM-Access-Points als Frequenzanalysatoren eingesetzt und auf Basis der Ergebnisse entsprechende Optimierungen des WLAN-Netzes erzielt. Danach wurden im 2,4 GHz Band die firmeninternen SSIDs abgeschaltet, um möglichst kleinteilige Funkzellen mit hohem Durchsatz zu bekommen. Die SSIDs der Produktivnetze werden nur im 5 GHz Band verwendet. Die Ergebnisse konnten überzeugen, Störungen wurden deutlich reduziert.

In der letzten Phase gelang durch den Einsatz von LANCOM Active Radio Control™ 2.0 (ARC 2.0) der Durchbruch in puncto Stabilität, Verfügbarkeit und Durchsatz. Die in die LANCOM Management Cloud integrierte Funktion vereinfacht die Optimierung von WLAN-Netzen erheblich: Auf Basis von computerbasiertem Lernen errechnet LANCOM Active Radio Control™ 2.0 anhand der realen Nutzungsdaten die jeweils beste Konfiguration. Seitdem das WLAN auf Basis der vorgeschlagenen Einstellungen optimiert wurde, läuft es flächendeckend praktisch reibungslos. Dazu Peter Voit: „Unser phasenweiser Ansatz brachte mit jedem Schritt deutliche Verbesserungen bei Performance und Stabilität der WLAN-Versorgung. Der endgültige Erfolg kam schließlich dank ARC 2.0.“


Der Nutzen: Performanter, störungsfreier WLAN-Betrieb

Ein Blick in den Büroalltag von M-net verdeutlicht den Nutzen von ARC 2.0 in der Praxis: Während der Pandemie waren nur wenige Mitarbeitende in den Büros vertreten, so dass die WLAN-Versorgung nahezu perfekt war. Nachdem jedoch viele Mitarbeitende zumindest zeitweise wieder zur Vor-Ort-Präsenz zurückkehrten, kamen die WLAN-Ressourcen teilweise an ihre Grenze. Wenn sich ganze Teams gleichzeitig in einen Access Point einbuchen, hat das Auswirkungen auf die Leistung. Dank ARC 2.0 konnte auf Knopfdruck eine Konfiguration ermittelt werden, mit der auch bei wachsender Nutzerzahl ein performanter, störungsfreier WLAN-Betrieb sichergestellt ist. Auch für den Fall, dass weitere Beschäftigte wieder in die Büros zurückkehren, fühlt sich Peter Voit mit den WLAN-Komponenten von LANCOM und dank der WLAN-Optimierung mit ARC 2.0 bestens gewappnet.

Das abschließende Fazit von Peter Voit fällt durchweg positiv aus: „Wir können den Mitarbeitenden nun an allen Standorten eine einheitliche Infrastruktur und einen störungsfreien Betrieb der WLAN-Lösung bieten. Insbesondere die zentrale Cloud-Management-Oberfläche, inklusive des integrierten Patch Managements, minimiert für die Administratoren die Aufwände im Betrieb stark. Nachdem sich der WLAN-Betrieb auf sehr hohem Niveau eingespielt hat, denken wir sogar über eine WLAN-First-Strategie für unsere Endgeräte nach und wie sie mit LANCOM gelingen könnte.“


it&d business Redaktion



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