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Modernes, sicheres Netzwerk für Strom und Trinkwasser

  • michaeldvorak30
  • 18. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Die Gemeindewerke Telfs setzen bei der Modernisierung der IT-Netzwerkinfrastruktur für Energie- und Trinkwasserversorgung auf Komponenten von LANCOM Systems – und auf eine zentrale und zugleich digital souveräne Verwaltung aus der Cloud.



Foto: LANCOM Systems
Foto: LANCOM Systems

Die österreichische Marktgemeinde Telfs liegt am Fuße des Berges Hohe Munde und ist nach Innsbruck und Kufstein der drittgrößte Ort in Tirol. Für die Stromerzeugung, die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, sowie Kabel-TV und Internet sind die GemeindeWerke Telfs zuständig. Die umliegenden Berge sorgen dafür, dass der Gemeinde viel Wasser zur Verfügung steht, welches zur Stromerzeugung in den Kraftwerken und zur Trinkwasserversorgung dient. Als 2024 die Komponenten für die IT- und Standortvernetzung der Kraftwerke und Hochbehälter erneuert werden sollten, fiel die Wahl auf den deutschen Netzwerkinfrastruktur- und Security-Hersteller LANCOM Systems. Telfs setzt damit auf Sicherheit, Digitale Souveränität und zentrale Verwaltung aus der Cloud.


Für Kommunen oder Gemeinden wie Telfs ist eine VPN-basierte Standortvernetzung das Mittel der Wahl, um verteilte Außenanlagen sicher und wirtschaftlich miteinander zu verbinden. Über VPN-Router wird bei den GemeindeWerken Telfs die Verbindung zu den sechs Wasserkraftwerken und 13 Wasser- und Abwasseranlagen hergestellt. Weil die eingesetzten Geräte in die Jahre gekommen waren, wurde eine Neuanschaffung erforderlich. Bei der Investitionsentscheidung leistete IT-Dienstleister Kufgem wertvolle Unterstützung. Gregor Bissinger, Verwaltungsleiter bei den GemeindeWerken Telfs: „Kufgem hat uns in der Vergangenheit in IT-Belangen immer gut beraten", sagt Gregor Bissinger, Verwaltungsleiter bei den GemeindeWerken Telfs. Als sie uns die Produkte von LANCOM empfahlen, haben wir gleich darauf vertraut.“


Backdoor-frei und BSI-zertifiziert

Da die GemeindeWerke wegen ihrer Bedeutung für die Bevölkerung zur Kritischen Infrastruktur zählen, war Sicherheit das oberste Gebot. Diese Anforderung erfüllt LANCOM Systems als deutscher Hersteller mit Backdoor-freien sowie BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informatiktechnik)-zertifizierten Routern. Eine LANCOM VPN-Lösung ist zugleich eine wirtschaftliche Option für die sicher verschlüsselte Vernetzung mehrerer, auch weiter voneinander entfernter Standorte. So wie in Telfs: Das Netzwerk der GemeindeWerke erstreckt sich über ein geografisches Gebiet von mehr als 45 Quadratkilometern. Die Wasserkraftwerke stehen an einzelnen Standorten in Waldgebieten sowie auf Anhöhen über das gesamte Ortsgebiet verteilt.  Darüber hinaus gibt es 13 Hochbehälter für die Trinkwasserversorgung; sie sind teilweise über 20 Autominuten vom Ortsgebiet entfernt. Diese Außenanlagen sollten über VPN an das Netzwerk der GemeindeWerke angebunden werden. Um maximale Sicherheit zu garantieren, sollte für den Verbindungsaufbau IPsec zum Einsatz kommen.


Ein weiteres Ziel, das mit der neuen Lösung erreicht werden sollte, war ein zentrales Management und Monitoring. Eine stabile und skalier­bare Netzwerk­architektur inklusive Echtzeit­kommunikation und zentraler Verwaltung ist unerlässlich, wenn es um die Überwachung der Strom- und Wasserversorgung geht. Auch diesem Wunsch konnte LANCOM mit seinen Routern und Switches sowie einer Cloud-basierten Netzwerkverwaltung entsprechen.


Einfacher Roll-out

Nach der Planungsphase ging es an die Umstellung. Die Switche vom Typ LANCOM GS-3510XP, GS-3126X und XS-5110F wurden hauptsächlich für die IT-Infrastruktur in der Zentrale verbaut. Die VPN-Router vom Typ LANCOM 1650E kamen für die Anbindung der Wasserkraftwerke und Hochbehälter zum Einsatz, damit Gregor Bissinger und sein Team vom Büro aus Zugriff haben


Bei der Konfiguration der Geräte stand LANCOM mit Rat und Tat zur Seite, wie Florian Weratschnig, IT System Engineer bei Kufgem, betont: „Gemeinsam mit dem LANCOM Techniker haben wird zunächst eine erste Konfiguration gebaut. Nach ein paar Versuchen war die Grundkonfiguration perfekt, und wir konnten sie auf die anderen vierzehn Router anwenden. So wurde Behälter für Behälter, Kraftwerk für Kraftwerk angebunden. Über die Cloud war das relativ einfach auszurollen.“


In der Praxis immer alles im Blick

Mit einem Leitsystem überwachen die GemeindeWerke die komplette Wasserversorgung von Telfs und steuern die Pumpen. Bei den sechs Kraftwerken übernehmen die Mitarbeitenden auch die Fernwartung: Das Team kann vom Büro aus die aktuellen Betriebsdaten der Kraftwerke auslesen und die neueren Kraftwerke sogar per Fernsteuerung abschalten oder starten.


Die Administration der VPN-Router übernehmen dabei nicht die GemeindeWerke selbst, sondern der LANCOM Partner Kufgem. Über die LANCOM Management Cloud, kurz LMC, können Konfigurationen, Änderungen und Firmware-Updates von der Kufgem-Zentrale in Kufstein aus per Fernzugriff verwaltet werden. Florian Weratschnig erklärt: „Der Vorteil der LANCOM Management Cloud ist, dass der Kunde selbst entscheiden kann, wer die Wartung des Netzwerks übernimmt. Da bei den GemeindeWerken wenig Ressourcen und Know-how für die Netzwerkpflege vorhanden sind, haben sie diese Aufgabe an uns ausgelagert.“


Fazit: Über ein Jahr reibungsloser Betrieb

Der Vorteil der neuen Lösung besteht darin, dass die Geräte dank der LANCOM Management Cloud immer automatisch auf dem aktuellen Stand sind. Florian Weratschnig dazu: „Was früher aufwändig manuell und zu Fuß konfiguriert werden musste, geschieht heute in der Cloud. Eine Lösung wie die LANCOM Management Cloud spart viel Zeit. Insbesondere für komplexere Konfigurationen ist es ein großer Vorteil, alle Geräte zentral in der Cloud zu verwalten.“

So fällt die Bilanz der GemeindeWerke und von Kufgem durchweg positiv aus: „Der Umstieg ist reibungslos über die Bühne gegangen. Das Netzwerk ist jetzt fast ein Jahr in Betrieb. Es läuft stabil und ohne Aussetzer“, resümiert Gregor Bissinger zufrieden das Modernisierungsprojekt.


it&d business Redaktion




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