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Transformative Power für komplexe IT-Infrastrukturen

  • michaeldvorak30
  • 20. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Jan.

Für Benjamin Erschen, Sales Director DACH bei Mendix, einem Siemens-Unternehmen, liefern Low-Code und Agentic AI neue Möglichkeiten für die Realisierung von Anwendungen und die Automatisierung komplexer Geschäftsprozesse.



Foto: Mendix/Getty Images/MTStock Studio
Foto: Mendix/Getty Images/MTStock Studio

Der steigende Transformationsdruck stellt Unternehmen aktuell besonders vor die Herausforderung, Software schneller, effizienter und intelligenter zu entwickeln, ohne dabei die Möglichkeiten für die Erstellung individueller Applikationen zu verlieren. Low-Code-Plattformen haben bereits die Art und Weise verändert, wie Software entwickelt wird, indem sie die Einstiegshürden senken und die Geschwindigkeit erhöhen. Agentic AI erweitert diesen Ansatz. Es steht daher bei vielen Entscheidungsträgern ganz oben auf der Wunschliste, da es im gesamten Softwareentwicklungszyklus (SDLC) unterstützend zum Einsatz kommen kann.



Von der Idee zur intelligenten Anwendung

Agentic AI ist ein wichtiger Baustein von modernen Enterprise Low-Code-Plattformen und befähigt Fusion Teams aus Entwicklern und Fachexperten (Subject Matter Experts) Künstliche Intelligenz für sich nutzbar zu machen. Sei es im Rahmen KI-gestützter Entwicklung als auch bei der Erstellung von Anwendungen mit integrierte KI.

Agentic AI ermöglicht die schnelle Prototypen-Erstellung, genauso wie eine automatisierte Workflow-Generierung oder der Integration externer Daten und Tools. Bei der Workflow-Generierung können Anwender beispielsweise Geschäftsprozesse in natürlicher Sprache beschreiben, anstatt die Logik manuell zu programmieren. Die KI erstellt daraus automatisch Mikro-Workflows, die flexibel angepasst werden können.


Low-Code erlaubt es Unternehmen auch in kürzester Zeit einen MCP-Server (Model Context Protocol) aufzubauen, ohne dass eine komplexe Programmierung erforderlich ist. MCP bietet KI-Modellen einen sicheren, standardisierten Zugriff auf externe Tools, Agenten und Datenquellen, die für eine verbesserte autonome Automatisierung erforderlich sind.


Benjamin Erschen  ist Sales Director DACH bei Mendix, einem Siemens-Unternehmen				Foto: Mendix
Benjamin Erschen ist Sales Director DACH bei Mendix, einem Siemens-Unternehmen Foto: Mendix

Dynamische Prozessautomatisierung

Viele Unternehmen haben mit zunehmend fragmentierten Systemen, komplexen Workflows und unstrukturierten Prozessen zu kämpfen, die die Digitalisierung und Orchestrierung der IT-Landschaft erschweren. Lösungen für das Geschäftsprozessmanagement sind häufig zu starr und lassen sich nur mit hohem zeitlichen Aufwand anpassen. Hinzu kommt eine Welle neuer Prozesse, die unstrukturiert und datenintensiv sind sowie menschlichen Urteilsvermögens bedürfen.


Agentic AI kann hier Abhilfe schaffen. Es sorgt für eine dynamische, durchgängige Prozessautomatisierung mit nahtloser Integration, schneller Anpassungsfähigkeit und reduzierter Komplexität. So lässt sich die Effizienz von Geschäftsabläufen unternehmensweit steigern.

Beispielsweise durch:

  • Agentische Workflow-Orchestrierung: KI-Agenten können intelligente, autonome Workflows erstellen und ausführen und Prozesse in Echtzeit anpassen;

  • Dynamisches Fallmanagement: Orchestrierung komplexer und sehr dynamischer Workflows; neben der Erstellung sequenzieller Workflows, lassen sich Prozesse flexibel modellieren, die menschliches Urteilsvermögen erfordern;

  • Zentrales Dashboard: Alle Aufgaben, Anwendungen und Prozesse werden in einer konsolidierten und individualisierbaren Ansicht dargestellt. Nutzende können ihre Arbeit an einem einzigen Ort beginnen und abschließen – eine Aktualisierung der Geschäftsereignissen in Echtzeit inklusive;


Solche Funktionalitäten ermöglichen es Unternehmen, Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg mit Low-Code und Agentic AI bequem zu automatisieren und gleichzeitig auf unvorhergesehene Änderungen agil zu reagieren.



Governance und sichere KI-Nutzung


Mit zunehmender Automatisierung steigt die Verantwortung, KI sicher und kontrolliert einzusetzen. Plattformen, die Agentic AI integrieren, müssen daher robuste Governance-Funktionen bieten. Wie beispielsweise vordefinierte Leitplanken, die nicht nur an spezifische Unternehmensanforderungen angepasst werden können, sondern auch dazu beitragen, dass LLMs keinen Bias oder vorurteilsbehaftete Inhalten erzeugen. Außerdem sollten sie Transparenz und Auditfähigkeit gewährleisten sowie Compliance und regulatorische Anforderungen sicherstellen. Hier erlauben Low-Code-Plattformen Einblicke in die Softwarekomposition, richtliniengesteuerte Governance, übergreifende Kontrollen über die gesamte IT-Landschaft und eine vollständige Überprüfbarkeit jeder Plattformaktion.


Enterprise Low-Code-Plattformen bieten auch die nötige Flexibilität und Skalierbarkeit: aus Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Bereitstellungsoptionen können Unternehmen ihre präferierten Cloud-Anbieter (AWS, Azure, Google Cloud, STACKIT) auswählen oder eine Kombination aus on-premises und Cloud-Umgebung verwenden. So haben gerade Organisationen aus stark regulierten Branchen die nötige Kontrolle darüber, wo welche Applikationen gehostet werden und wahren bei Bedarf ihre digitale Souveränität. Governance und Sicherheit sind entscheidend, damit Agentic AI in kritischen Unternehmensprozessen vertrauensvoll eingesetzt werden kann.



Agentic AI als strategischer Vorteil


In einer Zeit, in der Geschwindigkeit, Flexibilität und intelligente Entscheidungen über den Geschäftserfolg entscheiden, wird Agentic AI zu einem zentralen Faktor für moderne Softwareentwicklung. Low-Code-Plattformen wie Mendix stellen diese Funktionalitäten bereit und ermöglichen es Unternehmen, Software intelligenter und weniger fehleranfällig zu entwickeln sowie ihre Prozesse zu modernisieren und zu vereinfachen. So lassen sich technologische Potenziale heben – ohne Abstriche bei Skalierbarkeit, Sicherheit und Compliance.



Gastbeitrag von Benjamin Erschen




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