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KI: Eine neue Ära der digitalen Revolution

  • michaeldvorak30
  • 23. Nov. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Peter Hermann, Country Manager Austria bei NetApp, begleitet Unternehmen dabei, ihre Dateninfrastruktur für KI zu vorzubereiten und zu optimieren. Er beschreibt, welche Chancen und Herausforderungen KI für Unternehmen mit sich bringt und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um in diesem Spannungsfeld erfolgreich zu sein.



Foto: NetApp
Foto: NetApp

Künstliche Intelligenz ist inzwischen ein fester Bestandteil zahlreicher Unternehmensbereiche. Damit rückt der „proof of value“ in den Mittlelpunkt, der Nachweis des Nutzens dieser Technologie. Eine neue NetApp-Studie zeigt: Die entscheidenden Faktoren sind Datenbereitschaft und -Infrastruktur. Unternehmen, die sich auf Datenqualität konzentrieren und moderne, cloud-fähige, skalierbare und anpassungsfähige Architekturen aufbauen, spüren einen deutlichen, positiven Einfluss auf ihr Geschäft.


Herr Hermann, welchen Stellenwert hat künstliche Intelligenz in der digitalen Revolution heute tatsächlich?


Künstliche Intelligenz ist der Herzschlag der digitalen Revolution. Sie hat das Potenzial, grundlegende Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen herbeizuführen, von Wirtschaft über Gesundheit bis hin zur Bildung und weiteren Bereichen. Diejenige Nation, die in der KI-Entwicklung an der Spitze steht, wird nicht nur wirtschaftlich profitieren, sondern auch ihren politischen Einfluss auf globaler Ebene ausbauen können. Denn wer diese Technologie gut beherrscht, kann zukunftsweisende Lösungen schaffen, wirtschaftlich wachsen und die Lebensqualität der Menschen entscheidend verbessern. Wir befinden uns in einem Wettlauf, ähnlich dem „space race“ zum Mond der 1960er Jahre, und der Ausgang wird entscheiden, wer die technologischen Spielregeln für die nächsten Jahrzehnte bestimmt.


Was macht die Technologie zum Must-have für Unternehmen?

Künstliche Intelligenz ist für Unternehmen von zentraler Bedeutung, und das aus gutem Grund. Allein die gesteigerte Effizienz in Geschäftsprozessen schlägt sich deutlich nieder:

So belegt eine PwC-Studie, dass sich das Produktivitätswachstum in den Branchen, die am stärksten von KI betroffen sind etwa Finanzdienstleistungen, Software-Publishing, seit der Verbreitung von GenAI im Jahr 2022 fast vervierfacht hat und von 7 Prozent im Zeitraum 2018-2022 auf 27 Prozent im Zeitraum 2018-2024 gestiegen ist. 

Außerdem verzeichnen diese Unternehmen ein dreimal höheres Wachstum des Umsatzes pro Mitarbeiter. Neben dieser positiven Entwicklung eröffnet KI auch völlig neue Möglichkeiten der Innovation. Zudem dient die Technologie als Schlüssel, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen, da sie aufzeigt, wie Mitarbeiter mit unterschiedlichen Qualifikationen produktiver zusammenarbeiten können. Die Integration von KI unterstützt Unternehmen dabei, die Qualität ihrer Arbeitsergebnisse nachhaltig zu verbessern.

 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um das Potenzial voll nutzen zu können?

Es ist wichtig, dass Unternehmen ihre Daten als wertvolle Ressource anerkennen und auch so behandeln. Denn sie sind die wichtigste Grundlage für erfolgreiche KI-Projekte – vorausgesetzt, die Qualität stimmt. Diese Daten müssen gut strukturiert, gesichert und leicht zugänglich sein, um die volle Leistungsfähigkeit der KI auszuschöpfen. Eine effektive Datenstrategie ist entscheidend; sie gewährleistet, dass die Mitarbeiter zur richtigen Zeit auf die richtigen Informationen zugreifen können.

 

Wie lässt sich solch eine Strategie konkret in die Praxis umsetzen?

NetApp hat deshalb eine neue Datenplattform speziell für den Einsatz von KI in Unternehmen entwickelt.

Herzstück sind die AFX-Systeme, ein extrem leistungsfähiger und flexibler Datenspeicher, der sich bis in den Exabyte-Bereich skalieren lässt. Diese Systeme trennen Rechenleistung und Speicherkapazität, sodass Unternehmen beides unabhängig voneinander anpassen können das spart Kosten und steigert die Effizienz.

Dazu kommt die AI Data Engine (AIDE), eine Software, die alle Unternehmensdaten automatisch findet, ordnet und für KI-Anwendungen aufbereitet. Sie verbindet sämtliche Datenquellen eines Unternehmens in der gesamten hybriden Multi-Cloud zu einer einheitlichen Datenbasis. Und bildet dadurch mehrere Schritte der Datenvorbereitung und -verwaltung ab – inklusive semantischer Suche und Datenvektorisierung. Die AI Data Engine sorgt also dafür, dass KI-Modelle immer auf aktuelle, saubere und sichere Daten zugreifen können.


Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit beim Datenmanagement in Unternehmen?


In zahlreichen Unternehmen und Organisationen sind Daten verstreut und isoliert, was eine effiziente Nutzung nahezu unmöglich macht. Auch Sicherheitsrisiken nehmen mit der zunehmenden Komplexität der Datenlandschaft zu. Eine weltweite Umfrage von NetApp hat ergeben, dass 79 Prozent der Unternehmen Bedenken haben, fehlerhafte Modelle und verzerrte Erkenntnisse zu erhalten, die aus schlechten Daten- und Cloud-Strategien resultieren. Diese Herausforderung erfordert robuste Data-Governance-Strategien. Unternehmen müssen eine vertrauenswürdige Datenverarbeitung etablieren, um sicherzustellen, dass ihre KI-Anwendungen zuverlässig arbeiten. Mit seiner neuen Plattform sorgt NetApp darum dafür, dass Unternehmen ihre riesigen Datenbestände nicht mehr aufwendig verschieben oder kopieren müssen – alles wird zentral verwaltet und in Echtzeit synchronisiert. Die Plattform schützt Daten automatisch, reduziert Redundanzen und unterstützt sowohl Cloud-Dienste wie Microsoft Azure als auch klassische IT-Umgebungen. Insgesamt ermöglicht die Plattform, dass Unternehmen ihre KI-Projekte schneller, sicherer und wirtschaftlicher umsetzen können – auf einer einheitlichen, zukunftssicheren Datenbasis.

 

Wie können Unternehmen mit KI durchstarten?


Der Aufbau einer intelligenten Dateninfrastruktur sollte der erste Schritt sein, um die transformativen Möglichkeiten der KI effektiv zu nutzen. Mit einem ganzheitlichen Ansatz können Unternehmen das volle Potenzial ihrer Daten ausschöpfen und ihre Geschäftsergebnisse in Zukunft wesentlich verbessern.

KI-Spitzenreiter verfügen über einheitliche und gut katalogisierte Daten, robuste Sicherheits- und Compliance-Maßnahmen für sensible Informationen sowie ein klares Verständnis dafür, wie sich Daten entwickeln.

Diese für künstliche Intelligenz optimierte Dateninfrastruktur sorgt dafür, dass die Technologie zu einem echten Game Changer wird, und hilft Unternehmen, im neuen KI-Zeitalter Innovationen voranzutreiben.Die Zeit drängt. Wenn Unternehmen die KI-Evolution versäumen, drohen sie im internationalen Wettbewerb zunehmend den Anschluss zu verlieren. Wer jedoch heute in eine intelligente Dateninfrastruktur investiert und eine durchdachte Datenstrategie aufstellt, zählt morgen zu den KI-Experten.

 

 

it&d business Redaktion


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